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SLÖ Burgenland

Stellungnahme des SLÖ zum Pädagogikpaket

31. Oktober 2018

Pädagoginnen und Pädagogen hätten sich von einem „Pädagogikpaket“ erwartet:
– einen Ausbau der Schulautonomie bei Schwerpunktsetzungen, Stundentafeln und Fördermodellen
– Wertschätzung gegenüber der pädagogischen Entwicklungsarbeit an den Schulen und Anerkennung der   Expertise vor Ort
– pädagogische und schulrechtliche Unterstützungsmaßnahmen in der Beziehungsarbeit bei den Herausforderungen durch bildungsferne Familien, Integration, Migration und Verhaltensauffälligkeiten
– einen erhöhten Ressourceneinsatz an allen Schulen mit besonderen Herausforderungen
– Support durch Beratung, Sozialarbeit und Psychologie sowie eine Re-Pädagogisierung der APS-Schulleitungen durch administrative Entlastung

Die Erwartungen wurden durch die vorliegende Regierungsvorlage enttäuscht. Das BMBWF setzt vor allem auf
– zentrale Vorgaben für die Leistungsbeurteilung und Leistungsdifferenzierung
– eine Rücknahme schulautonomer Möglichkeiten des erst 2016 implementierten Grundschulpakets
– eine Umbenennung der Neuen Mittelschule in Mittelschule
– eine angeblich aussagekräftige und transparente Leistungsbeurteilung durch Ziffernnoten bei gleichzeitiger Einführung verpflichtender ergänzender Leistungsbeschreibungen
– eine Mehrbelastung der Lehrer/innen durch standardisierte Beurteilungsformen und unzählige Mitteilungspflichten der Schule gegenüber den Erziehungsberechtigten.

Im Anhang die Begutachtung des SLÖ zum „Pädagogikpaket“.

#warumherrminister

15. Oktober 2018

FSG und SLÖ starten in Social Media eine Serie zum „Pädagogikpaket“

Da viele ExpertInnen innerhalb und außerhalb der Schulen bei der Begutachtung der Deutschförderklassen mit Entsetzen erfahren mussten, dass die aktuelle Bundesregierung beratungsresistent ist, ist das Vertrauen in das Bildungsministerium verschwindend gering. Das vorliegende Paket hat mit Pädagogik wenig zu tun und beschäftigt sich lediglich mit Organisations- und Leistungsbeurteilungsfragen. Die wahren Probleme der Pflichtschulen in Unterricht und Erziehung sowie in der Integration werden nicht angegangen. Schulautonomie findet außerdem nur mehr dort statt, wo es das hohe Ministerium will. Der SLÖ will die Öffentlichkeit und Minister Faßmann für die wahren Probleme sensibilisieren. Mit einer Serie in den Social Media wird der SLÖ aufzeigen, wie wenig Pädagogik im „Pädagogikpaket“ stecke. Zugleich wollen wir wissen, was das Ministerium für jene Schulen zu tun gedenkt, wo TeamlehrerInnen, SprachförderlehrerInnen, SozialarbeiterInnen, PsychologInnen und der administrative Support fehlen

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Tolle Atmosphäre bei unseren Schoolopenings

11. September 2018

Traditionellerweise lud die FSG-SLÖ alle Kolleginnen und Kollegen zum Schulanfang zu einem sogenannten Opening. Reger Meinungaustausch über aktuelle Ereignisse, neue bildungspolitische Aspekte, burgenländische Perspektiven sowie ein gegenseitiges unkompliziertes Kennenlernen im gemütlichen Ambiente eröffneten einen klaren Blick auf das noch junge Schuljahr. Fragen, Wünsche aber auch Vorschläge konnten mit den zahlreichen Gästen wie dem Bildungsdirektor Heinz Zitz und den Pflichtschulinpektor/innen direkt besprochen werden. Die Personalvertreter/innen und Gewerkschaftsvertreter/innen standen ebenfalls für Fragen und Anliegen zur Verfügung.

Schoolopening Mitte: Mittwoch, 26. September 2018 ab 17:00 Uhr im KUZ Siegendorf

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Schoolopening Süd: Donnerstag, 27. September 2018 ab 17:00 Uhr in Riedlingsdorf / Gemeindezentrum

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Schoolopening Nord: Donnerstag, 11. Oktober 2018 ab 17:00 Uhr in Gols / Weingut Wenzl-Kast

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Digitale Reiserechnung wird Wirklichkeit

5. September 2018

Dank intensiver Verhandlungen konnten wir eine langjährige Forderung der KollegInnen in die Praxis umsetzen

Mit Beginn des Schuljahres 2018/19 wird in der Außenstelle ND die digitale Reiseabrechnung pilotiert. Die Schulen der Außenstelle können sich freiwillig melden. Wenn eventuelle Startschwierigkeiten überwunden sind, wird das digitale Reisemanagement für die PflichschullehrerInnen mit 01.01.2019 flächendeckend im ganzen Burgenland ausgerollt. Die Reiserechnungen können über WebAs eingetragen und der Status kann jederzeit abgefragt werden. Mit Jänner werden dann die Reiserechnungen ausschließlich in der Bildungsdirektion bearbeitet. Das Land überträgt dieser die Kompetenzen. Damit kommt es zur Verwaltungsvereinfachung und die Wartezeiten zwischen Antragstellung und Auszahlung werden damit verkürzt.

29. Juni 2018
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