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SLÖ Burgenland

Ukrainisch-Deutsches Bildwörterbuch für geflüchtete Schulkinder

20. April 2022


Gemeinsame Unterstützung für geflüchtete Schulkinder: Rudolf Knotzer, Manuel Sulyok, Christoph Windisch, Isabella Kochmann, Andreas Novak, Philip Knotzer.

In den nächsten Tagen und Wochen werden druckfrische Exemplare Ukrainisch-Deutscher Bildwörterbücher allen Pflichtschulen im Burgenland, die von ukrainischen Schulkindern besucht werden, zur Verfügung gestellt.

Das Bildwörterbuch ist für die Altersgruppe 3-14 Jahre geeignet und erleichtert den Einstieg in die Fremd- bzw. Zweitsprache. Es deckt anhand von detailgetreuen Abbildungen und liebevoll gestalteten Szenen, wichtige Wörter aus dem täglichen Lebensumfeld der Kinder ab.
Initiiert und unterstützt wird diese Aktion vom Buchhandel Knotzer Mattersburg, der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD), der Österreichischen Beamtenversicherung ÖBV und dem „Zentralausschuss für PflichtschullehrerInnen Burgenland“.

„Es ist vorrangig, den Kindern, welche nun in einem völlig neuen Umfeld am Unterricht in deutscher Sprache teilnehmen sollen, rasche und unbürokratische Hilfestellungen zu leisten. Durch das Bildwörterbuch, welches die Aussprache mit Audiofiles unterstützt, wird die Verständigung einerseits für ukrainische Kinder, andererseits aber auch für MitschülerInnen, Eltern und LehrerInnen vereinfacht“, so Christoph Windisch, Vorsitzender des Zentralausschusses der PflichtschullehrerInnen im Burgenland.

„Die Wörterbücher sollen so schnell als möglich dort ankommen, wo sie benötigt werden. Über 250 Exemplare werden in den nächsten Tagen an die Standorte geliefert. Wir behalten die aktuelle Situation in den Schulen im Auge und werden gegebenenfalls die Aktion bei Bedarf ausweiten“, so GÖD-Landesvorsitzender Manuel Sulyok.

Martina Bugnits ist die neue SQM von Güssing

18. April 2022

Das FSG-SLÖ Team gratulierte Martina Bugnits recht herzlich zur Ernennung als Schulqualitätsmanagerin, kurz SQM genannt, der Bildungsregion Güssing. Als langjährige Personalvertreterin, ZA-Mitglied, DA-Vorsitzende und SLÖ Bezirksvorsitzende ist sie nicht nur mit den Problemen der Kolleg:innen vertraut sondern auch mit den Vorgängen im Bildungssystem auf Landes- und Bundesebene konfrontiert. Viele Vorschläge des SLÖ und der FSG zur Verbesserung der pädagogischen Arbeit und Infrastruktur stammen auch aus ihrem Knowhow. Als langjährige Leiterin der Sonderschule Güssing und zuletzt auch der Mitbetrauung der MS Güssing kennt sie die Arbeit mit den Kolleg:innen und Schüller:innen direkt aus der Praxis.
Bei der kürzlich abgehaltenen SLÖ-Bezirkssitzung gratulierten ihr die langjährigen Wegbegleiter sowie der SLÖ Landesvorsitzende Christoph Windisch und GÖD-Vorsitzender Manuel Sulyok: „Wir wünschen dir in deiner neuen Funktion alles Gute, viel Erfolg und wir freuen uns weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit!“

6. April 2022

Maßnahmen zur Erleichterung des Schulbetriebes

4. April 2022

Liebe Kollegin! Lieber Kollege!

Die Belastung im diesjährigen Schuljahr ist kaum mehr zu ertragen. Es ist an der Zeit, dass Lehrerinnen und Lehrer endlich wieder Zeit für das Wesentliche finden und ihre Kernaufgaben wie Unterrichts- und Erziehungsarbeit, ohne unzählige Nebenbeschäftigungen, ausübenkönnen.

Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst stellt sich hier klar hinter euch und möchte euch unterstützen. Im Anhang findest du ein Schreiben bezüglich „Maßnahmen zur Erleichterung des Schulbetriebes“, welche seitens der GÖD mit dem Bildungsministerium ausverhandelt wurden.

Es ist uns bewusst, dass dies nur ein erster Schritt sein kann. Der Anfang ist zwar getan, aber wir werden nicht aufhören, im Interesse aller Kolleginnen und Kollegen zu agieren und die Arbeitsbedingungen zu regulieren. Für Fragen und Anregungen sind wir gerne für dich da!

Ich wünsche dir ein schönes Osterfest und wohlverdiente Ferien!
Manuel Sulyok
GÖD Vorsitzender APS Burgenland

Schwarz-Grüne Bundesregierung wird zum Feindbild an den Schulen.

31. März 2022
Regierungsfraktionen verweigerten im Nationalrat Aufstockung der Personalressourcen und riskieren pädagogischen Supergau.

Wien (OTS) – Zuerst benannte ÖVP-Bildungssprecher Taschner in der gestrigen Nationalratssitzung ausreichend viele und gute Lehrpersonen noch als das wahre Wundermittel in der Bildung, danach stimmte seine ÖVP, mit den GRÜNEN im Gepäck, gegen mehr Wertschätzung, Support und Ressourcen für die Schulen in Pandemiezeiten. SPÖ-Bildungssprecherin Petra Vorderwinkler hatte zuvor die Zusammenhänge zwischen Ressourcenmangel, dem sonderpädagogischen Förderbedarf und notwendigen Maßnahmen anhand der Volksschule aufgezeigt und gefordert, den dauernden Danksagungen der Regierungsparteien an die Lehrer*innen und Schulleiter*innen Taten folgen zu lassen. Die Regierungsfraktionen verweigerten aber selbst dem doppelten Lehrkräfteeinsatz in Deutsch und Mathematik für die ersten beiden Jahrgangsstufen der Volksschule ihre Zustimmung. „Damit haben sich ÖVP und GRÜNE nicht nur gegen die betroffenen Kinder und ihre Eltern gestellt, sondern auch gegen die Gewerkschaft der Pflichtschullehrer*innen, die im Vorjahr eine fast identische Forderung bei ihrem Gewerkschaftstag beschlossen hat“, resümiert Thomas Bulant, sozialdemokratischer Gewerkschafter und SLÖ-Bundesvorsitzender. „Den Schulanfängern, die aufgrund einer der Pandemie geschuldeten extremen Entwicklungsschere Förderung, Förderung, Förderung benötigen würden, möchte diese Bundesregierung anscheinend nicht helfen. Kinder und Lehrpersonen unserer Volksschulen sind den beiden Regierungsparteien leider nichts wert. Die Belastung der Lehrkräfte hat schon heuer jeden Grenzwert überschritten. Ein pädagogischer Supergau ist 2022/23 zu befürchten.Was für die Pandemie gilt, gilt auch für die Schule: Jetzt ist politisch richtig zu entscheiden! Im Herbst ist es zu spät.“

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